Palantir und der Krisenkapitalismus

Read in english here.

In Baden-Württemberg ist Palantir keine bloße Planung mehr. Das Land hat einen Vertrag über fünf Jahre und rund 25 Millionen Euro geschlossen. Es hat den Einsatz der Software im Polizeigesetz verankert und sie bei der Polizei in Betrieb genommen. Die Software verbindet Datenbanken, die Polizistinnen und Polizisten vorher einzeln durchsuchen mussten. Nun können sie die Daten gemeinsam abfragen und auswerten.¹

Ein großer Teil der Kritik aus der Zivilgesellschaft stützt sich auf drei Argumente: Die öffentlichen Aussagen von Alex Karp und die Politik von Peter Thiel machen die Führung des Unternehmens unglaubwürdig. Ein US-Unternehmen sollte deutsche Polizeidaten nicht verwalten. Und die Software schwächt den Datenschutz. Die Debatte läuft deshalb oft auf die Suche nach einer europäischen Alternative hinaus. Teile der Grünen lehnen Palantir bereits ab, unterstützen aber ausdrücklich die automatisierte Auswertung von Polizeidaten.² Gleichzeitig breitet sich Palantir leise im europäischen Sicherheitsapparat aus.³

Hinter dieser Kritik steht eine größere Struktur: Palantirs Verträge in der Ölindustrie und in der KI-Branche, im Krieg und in der humanitären Hilfe, bei der Polizei und in der Migrationskontrolle. Im Jahr 2025 meldete Palantir einen Umsatz von 4,48 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 1,63 Milliarden US-Dollar. Staatliche Stellen und Unternehmen trugen fast zu gleichen Teilen zum Umsatz bei.⁴ Die Gewalt hinter diesen Zahlen trifft Palästinenserinnen und Palästinenser in Gaza, Migrantinnen und Migranten an der Grenze zwischen den USA und Mexiko, Geflüchtete an den Außengrenzen Europas und von Rassismus betroffene Menschen, deren Daten in deutschen Polizeidatenbanken stehen.

Das Problem ist größer als die Politik dieses Unternehmens. Es lässt sich aber nicht vom Kapitalismus trennen.

Öl und KI

Palantirs Geschäft mit privaten Unternehmen beginnt bei der Rohstoffförderung. Die Öl- und Gasunternehmen BP und APA betreiben ihre Anlagen mit Palantirs Software. Bei BP sammelt sie laufend Daten von mehr als zwei Millionen Sensoren an Bohrlöchern, Plattformen und anderen Anlagen. Ingenieurinnen und Ingenieure überwachen damit die Förderung. Sie legen auch Abläufe und Einstellungen fest, mit denen sich die Produktion steigern lässt.⁵ Außerdem hilft die Software ihnen, Wartungsdaten schneller auszuwerten.⁶ Bei APA überwacht sie Anlagen, plant Wartungsarbeiten und organisiert die Logistik von Versorgung und Produktion.⁷ Palantir verkauft der Branche also eine stärkere Ausbeutung von Rohstoffen.

Palantir ist selbst ein KI-Unternehmen. Seine Produkte laufen in Rechenzentren, die Strom, Wasser und Land verbrauchen. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass sich der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren zwischen 2024 und 2030 ungefähr verdoppelt.⁸ Die Lieferkette hinter den Rechenzentren verbraucht Rohstoffe, erzeugt Elektroschrott und bezieht Strom aus einem Energiesystem, das weiterhin vor allem von fossilen Brennstoffen abhängt.⁹ Palantir profitiert zweimal: Seine Software steigert die Förderung fossiler Brennstoffe, während die eigene Branche die Nachfrage danach erhöht.

Damit verschärft Palantir die Klimakatastrophe, die schon heute in großem Umfang Menschen vertreibt. Laut UNHCR gab es im vergangenen Jahrzehnt rund 250 Millionen Fälle von wetterbedingter Vertreibung innerhalb eines Landes. Drei Viertel der Menschen, die durch Krieg und Verfolgung vertrieben wurden, leben außerdem in Ländern, die stark von Klimagefahren betroffen sind.¹⁰

Krieg und humanitäre Hilfe

Krieg ist seit der Gründung Palantirs Kerngeschäft. Die Plattform Gotham verbindet Geheimdienstdatenbanken mit aktuellen Daten von Drohnen, Satelliten und Sensoren auf dem Schlachtfeld. Sie erkennt und verfolgt Ziele. Sie steuert Sensoren so, dass sie weitere Daten über diese Ziele sammeln, und weist ihnen passende Waffen zu.

Palantir nennt das Ergebnis eine „KI-gestützte Tötungskette“: eine Reihe von Schritten, die Überwachung in einen Angriff verwandelt.¹¹ Palantir baut diese Software auch in Bodenfahrzeuge ein. Sie verbinden Sensordaten aus dem Weltraum, aus der Luft und vom Boden, um präzisen Beschuss über große Entfernungen zu steuern.¹² Seit Juli 2025 kauft die US-Armee Palantirs militärische Systeme über einen einzigen Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Der Vertrag erlaubt Ausgaben von bis zu zehn Milliarden US-Dollar und ersetzt einzelne Verträge für jedes System.¹³

Palantir liefert auch die Dateninfrastruktur für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP), die größte humanitäre Organisation der Welt.¹⁴ Eine Vereinbarung über fünf Jahre wurde als Sachspende von Software und Personal im Wert von 45 Millionen US-Dollar vorgestellt. Durch sie arbeiteten sechs bis zehn Beschäftigte von Palantir direkt in den Büros des WFP. Unterlagen zur Auftragsvergabe zeigen jedoch weitere bezahlte Verträge im Wert von 2,5 Millionen US-Dollar zwischen 2019 und 2024. Die kostenlose Partnerschaft bringt Palantir also auch Einnahmen.¹⁵ Foundry, Palantirs Plattform für zivile Kunden, bildet heute die Grundlage der zentralen Datensysteme des WFP. Die Plattform verbindet Daten zu Programmen und Finanzen, Lieferwegen und Lagern, Fahrzeugbewegungen, Geldzahlungen und Menschen, die Hilfe erhalten. Nach eigenen Angaben investiert das WFP „stark“ in die Plattform.¹⁵

So sitzt Palantir mitten in der humanitären Infrastruktur und bestimmt mit, wer Hilfe erhält. Gleichzeitig wird seine Militärtechnik gegen jene eingesetzt, die keine Hilfe bekommen.

Palantirs Rolle im Genozid in Gaza

Mehr als 75 Jahre der Enteignung und Jahrzehnte der militärischen Besatzung machten Palästinenserinnen und Palästinenser schon lange vor Oktober 2023 zum Gegenstand eines riesigen Archivs aus Überwachungsdaten. Als der genozidale Krieg gegen Gaza begann, speiste dieses Archiv KI-gestützte Zielsysteme. Lavender, Where’s Daddy? und The Gospel nutzten Daten, um Listen von Menschen und Gebäuden für Angriffe zu erstellen.¹⁶

Nach Oktober 2023 schloss Palantir eine strategische Partnerschaft mit dem israelischen Verteidigungsministerium. Das Unternehmen liefert seitdem Technologie für „kriegsbezogene Aufgaben“.¹⁷ Der UN-Bericht From economy of occupation to economy of genocide zählt Palantir zu den Unternehmen, die den Krieg stützen. Er nennt Palantirs Technik für vorausschauende Polizeiarbeit, seine zentrale Infrastruktur für das Militär und seine KI-Plattform, die aktuelle Daten vom Schlachtfeld zusammenführt.¹⁶ Genau diese Zusammenführung ist die Aufgabe der Zielsysteme.

Militärische Zielerfassung und humanitäre Kontrolle kamen im Hilfssystem von Gaza zusammen. Die Gaza Humanitarian Foundation, eine von den USA und Israel unterstützte Organisation, umging die UN-Organisationen. Sie konzentrierte die Verteilung von Lebensmitteln auf vier militärisch kontrollierte Ausgabestellen. Bis zum 7. Juli 2025 hatte das UN-Menschenrechtsbüro 615 Menschen dokumentiert, die in der Nähe dieser Orte getötet worden waren.¹⁸ Im Februar 2026 war Palantir dauerhaft mit einem eigenen Arbeitsplatz im US-geführten Civil-Military Coordination Center vertreten, das die Hilfslieferungen nach Gaza überwacht. Das Unternehmen lieferte auch die technische Struktur, mit der Drohnen Hilfskonvois und die Verteilung von Hilfe verfolgen.¹⁹ Palantir betreibt die Lieferkette des Welternährungsprogramms und rüstet zugleich die Organisation aus, die es in Gaza verdrängt hat.

Das besetzte palästinensische Gebiet dient außerdem als Testgebiet für Militärtechnik. Jeder Angriff erzeugt neue Bilder und Daten über Bewegungen, Kommunikation und die Lage auf dem Schlachtfeld. Die Zerstörung liefert Daten für die nächste Entscheidung und Belege dafür, dass die Produkte funktionieren. Technik, mit der Palästinenserinnen und Palästinenser getötet werden, kann danach anderswo als „kampferprobt“ verkauft werden.¹⁶

Polizei und Migrationskontrolle

Menschen, die durch die Klimakrise, Krieg, Besatzung und zerstörte Wirtschaftssysteme ihre Heimat verlassen müssen, begegnen Palantir an den Grenzen reicher Staaten erneut. In den USA arbeitet Palantir seit 2014 für die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE. Das Unternehmen verbindet verstreute Daten über Migrantinnen und Migranten zu Akten, auf deren Grundlage die Behörde handeln kann. Im Jahr 2025 kam ImmigrationOS hinzu. Dieses Produkt ordnet Personen nach ihrer Priorität für Festnahme und Abschiebung. Es verfolgt Menschen, die das Land unter Druck verlassen, und soll Abschiebungen beschleunigen.

Amnesty International hat dokumentiert, wie diese Überwachung gegen Migrantinnen und Migranten, internationale Studierende und Protestierende eingesetzt wird.²⁰ Zwischen 2011 und Juni 2026 erhielt Palantir durch Verträge mit ICE rund 435 Millionen US-Dollar.²¹

In Europa wertete Europol bis 2021 Falldaten mit Palantirs Software aus.²² Frontex übermittelte personenbezogene Daten, die an den Außengrenzen der EU gesammelt wurden, automatisch an Europol.²³ Baden-Württemberg bringt dieselbe Logik nun in das Innere Deutschlands. Das Maßnahmenpaket, mit dem Palantir eingeführt wurde, verbindet „Sicherheit“ ausdrücklich mit der „Ordnung“ von Migration. Polizei, Staatsanwaltschaften und Ausländerbehörden sollen Informationen austauschen, um die „kriminellen Karrieren“ ausländischer Staatsangehöriger zu unterbrechen und ihren Aufenthalt so schnell wie möglich zu beenden.²⁴

Diese Worte könnten aus einem Antrag der AfD stammen. Tatsächlich kommen sie von einer grün-schwarzen Regierung. So bereitet die politische Mitte den Boden, auf dem die extreme Rechte stärker wird.

Die neue Software wird Polizeidaten auswerten. Diese Daten halten fest, gegen wen und wie die Polizei vorgeht. Von Rassismus betroffene Menschen werden häufiger kontrolliert, durchsucht, festgenommen und angezeigt. Deshalb sind sie in den Daten übermäßig stark vertreten. Die automatisierte Auswertung behandelt diese Verzerrung als objektives Muster. Sie sorgt dafür, dass dieselben Gruppen erneut stärker kontrolliert werden. So entstehen weitere Daten, welche die Verzerrung scheinbar bestätigen. Das Racial Profiling von heute wird zur Grundlage für das automatisierte Profiling von morgen.²⁵

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland und die Kampagne Death in Custody haben zwischen 1990 und 2022 mindestens 203 Todesfälle von Schwarzen Menschen und People of Colour im Gewahrsam von Polizei oder Justiz dokumentiert.²⁶ Mit solchen Daten wird Palantir arbeiten.

Der Kreislauf der Enteignung

Kapitalismus wird meist als ein System verstanden, in dem Kapital durch die Ausbeutung von Arbeit wächst. Das reicht jedoch nicht aus, um die Form der Anhäufung von Kapital hinter Palantirs Geschäften zu erklären. Land wird angeeignet, Rohstoffe werden geraubt, öffentliches Eigentum wird privatisiert und Menschen werden vertrieben. Das übertragene Vermögen wird zu Kapital. Marx nannte diesen Prozess ursprüngliche Akkumulation.²⁷ Palantirs Geschäftsmodell hängt davon ab, dass dieser Prozess weitergeht.

Die meisten Menschen, die durch Rohstoffförderung, Krieg und Besatzung enteignet werden, finden danach keinen Platz in der Lohnarbeit. Das Kapital braucht sie nicht als Arbeitskräfte. Stattdessen werden sie gleichzeitig durch Hilfe und Kontrolle verwaltet: eine Lebensmittelration, deren Verteilung eine Drohne überwacht, eine Abschiebeakte in ImmigrationOS oder ein Polizeieintrag in Baden-Württemberg.²⁸ Ihre Verwaltung und Kontrolle wird selbst zum Geschäft. Sie schafft Aufträge. Und die dabei entstehenden Akten werden zu den Daten, mit denen Palantirs Produkte arbeiten.

Auch Menschen, die nicht in einem Lohnverhältnis stehen, werden so Teil von Profitkreisläufen: durch Polizei, Grenzen, Tötung und Hilfe. Nicht ihre Arbeit, sondern sie selbst werden zu Produkten und Waren. Der Kreislauf läuft deshalb in beide Richtungen. Die Anhäufung von Kapital enteignet Menschen durch Rohstoffförderung, Krieg und Besatzung. Danach werden die Enteigneten an der Grenze, in der Polizeidatenbank und im Hilfssystem zum Gegenstand weiterer Geschäfte. Eine europäische Firma anstelle von Palantir würde keinen Teil dieses Kreislaufs verändern. Darauf läuft die Position der Grünen hinaus: Nein zu Palantir, Ja zur automatisierten Auswertung.

Der Widerstand gegen Palantir lässt sich nicht vom Widerstand gegen den Kapitalismus trennen. Dafür müssen sich Menschen aus den Kämpfen gegen den Ausbau fossiler Energien, den Energie- und Rohstoffbedarf der KI-Industrie, Krieg und Besatzung, Gewalt an den Grenzen, rassistische Polizeiarbeit und die Privatisierung humanitärer Hilfe gemeinsam organisieren. Diese Organisierung will die Institutionen beseitigen, durch die Rohstoffförderung, Vertreibung, Krieg, Überwachung und Hunger zu weiterer Anhäufung von Kapital führen.

Anmerkungen

  1. Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 17/9329.
  2. netzpolitik.org, „Grüne: Nein zu Palantir, Ja zu Datenanalyse“, 22. Juni 2026.
  3. Lighthouse Reports, „What is Palantir Doing in Europe?“, 2. April 2021.
  4. Palantir Technologies, 2025 Annual Report.
  5. Palantir Technologies, „Palantir and bp Agree to 5-Year Strategic Relationship With New AI Capabilities“, 9. September 2024.
  6. Palantir Technologies, „Driving Operational Value: bp at AIPCon 8“, 8. September 2025. BP berichtet von 1,4 Millionen Simulationen der Produktion pro Jahr. Die Zeit, welche die Ingenieurinnen und Ingenieure für die Auswertung von Wartungsdaten benötigen, sei außerdem um 75 Prozent gesunken.
  7. Palantir Technologies, „APA Corporation Expands Partnership with Palantir … Across Their Oil and Gas Operations“, 25. September 2024.
  8. Internationale Energieagentur, „Energy demand from AI“.
  9. UN-Umweltprogramm, „The Environmental Impact of the Full AI Lifecycle Needs to be Comprehensively Assessed“, 21. September 2024.
  10. UNHCR, „No Escape II: Extreme weather driving repeated displacement“, 10. November 2025.
  11. Palantir Technologies, „Gotham“.
  12. Palantir Technologies, „TITAN“.
  13. United States Army, „U.S. Army Awards Enterprise Service Agreement to Enhance Military Readiness and Drive Operational Efficiency“, 31. Juli 2025.
  14. Welternährungsprogramm, Annual Performance Report for 2023, 5. Juni 2024. Das WFP erneuerte 2023 seine Zusammenarbeit mit Palantir.
  15. Tech for Bad, Palantir and the World Food Programme: The egregious partnership at the heart of the world’s largest humanitarian supply chain, 16. Juni 2026.
  16. UN-Menschenrechtsrat, A/HRC/59/23, From economy of occupation to economy of genocide, 30. Juni 2025.
  17. Marissa Newman, „Thiel’s Palantir, Israel Agree Strategic Partnership for Battle Tech“, Bloomberg, 12. Januar 2024.
  18. The Guardian, „Nearly 800 killed at Gaza food hubs and aid convoy routes since end of May, UN says“, 11. Juli 2025.
  19. Drop Site News, „Palantir’s AI Is Already Playing a Major Role in Tracking Gaza Aid Deliveries“, 26. Februar 2026.
  20. Amnesty International, „US authorities use Palantir and Babel Street software against protesters and migrants“, 21. August 2025.
  21. AFSC Investigate, „Palantir Technologies Inc“.
  22. Europol/Europäische Kommission, Antwort zur Nutzung von Palantir Gotham, 9. Juni 2022.
  23. Europäischer Datenschutzbeauftragter, „Exchange of personal data between Frontex and Europol“, 8. November 2022.
  24. Staatsministerium Baden-Württemberg, Maßnahmenpaket „Sicherheit stärken, Migration ordnen, Radikalisierung vorbeugen“, 24. September 2024.
  25. AlgorithmWatch, Automating Injustice: Germany—‘Predictive’ policing and criminal ‘prediction’ and profiling systems used by law enforcement and criminal justice authorities in Germany, März 2025.
  26. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, „Gerechtigkeit für Nelson!“, 5. Mai 2022.
  27. David Harvey, „The ‘New’ Imperialism: Accumulation by Dispossession“, Socialist Register 40 (2004). Harvey verwendet den Begriff für die Fortsetzung der ursprünglichen Akkumulation bis in die Gegenwart: Kapital wächst durch Aneignung, Privatisierung und Vertreibung sowie durch die Übertragung von öffentlichem oder gemeinsamem Vermögen in private Hände.
  28. Kalyan Sanyal, Rethinking Capitalist Development: Primitive Accumulation, Governmentality and Post-Colonial Capitalism (Routledge, 2007). Sanyal beschreibt Gruppen, die vom Kapital enteignet werden, ohne danach einen festen Platz in der Lohnarbeit zu finden. Stattdessen werden sie durch eine Verbindung von Hilfe und Kontrolle verwaltet.

MACHT MIT.

WIDERSTAND IST DIE MENSCHLICHE REAKTION AUF UNGERECHTIGKEIT.

SUBSTACK

INSTAGRAM

SIGNAL

Bleib informiert!


Schaut euch auch den Rest unserer Artikel an:


Comments

Ein Kommentar zu „Palantir und der Krisenkapitalismus“

  1. […] Lies den neune Artikel hier […]

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von tadamun

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen

Entdecke mehr von tadamun

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen